Unser Programm

1. Politische Offensive für den ländlichen Raum in Märkisch-Oderland

Wir begreifen den ländlichen Raum nicht als Anhängsel, sondern als Kraftzentrum unserer Region. Als Wählergemeinschaft setzen wir uns im Stadtparlament und im Kreistag für folgende Ziele ein:

  • Vorrang für die heimische Landwirtschaft: Schluss mit bürokratischen Hürden! Wir fordern eine aktive Unterstützung unserer Landwirte durch eine bessere Vernetzung mit lokalen Abnehmern und den Abbau von Verwaltungslasten. Wir setzen uns politisch dafür ein, dass innovative Agrar-Projekte Vorrang bei der Flächennutzung und Genehmigung erhalten.
  • Digitale Chancengleichheit: Eine schnelle Internetanbindung ist heute Teil der Daseinsvorsorge. Wir machen Druck beim Ausbau der digitalen Infrastruktur – auch im kleinsten Ortsteil. Nur mit Highspeed-Internet bleiben wir als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig und ermöglichen modernes Arbeiten (Homeoffice) auf dem Land.
  • Zukunftsperspektiven für Familien und Fachkräfte: Wir kämpfen für den Erhalt und Ausbau von Bildungsstandorten und attraktiven Freizeitangeboten vor Ort. Unser Ziel ist eine Infrastruktur, die es jungen Familien ermöglicht, hier zu bleiben und Fachkräften den Zuzug nach Märkisch-Oderland attraktiv macht.
  • Stärkung der regionalen Wirtschaftskreisläufe: Wir setzen uns für eine Politik ein, die lokale Betriebe bei der Vergabe öffentlicher Aufträge stärkt und die wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen Umland gezielt fördert.

2. Wasser ist Heimat: Stabilisierung des Landeswasserhaushalts

Die Sicherung unserer Wasserressourcen ist die Überlebensfrage für Strausberg und Märkisch-Oderland. Wir machen dieses Thema zur politischen Priorität und fordern messbare Lösungen statt bloßer Absichtserklärungen:

  • Konsequenter Schutz unserer Grundwasservorräte: Wir setzen uns für eine nachhaltige und rechtssichere Bewirtschaftung der Wasserressourcen ein. Industrielle Großprojekte und kommunale Entwicklung müssen zwingend mit der tatsächlichen Verfügbarkeit von Wasser in Einklang gebracht werden – für uns gilt: Wassersicherheit geht vor kurzfristiges Wachstum.
  • Politische Initiative statt nur Information: Während andere nur informieren, fordern wir im Stadtparlament und im Kreistag klare Konzepte zur aktiven Stabilisierung des Grundwasserspiegels und zur Verbesserung der Wasserqualität unserer Seen.
  • Vernetzung von Experten und Entscheidungsträgern: Wir fordern die Einbindung unabhängiger Experten und Betroffener in die politischen Entscheidungsprozesse. Ziel ist eine transparente Wasserpolitik, die behördliche Zusammenarbeit optimiert und den Stillstand bei Sanierungskonzepten beendet.
  • Erhalt unserer Natur- und Feuchtgebiete: Wir setzen uns politisch für die Renaturierung und den Schutz von Feuchtgebieten ein. Diese sind natürliche Wasserspeicher und unverzichtbar für das Mikroklima unserer Region. Wir fordern hierfür die Bereitstellung notwendiger Mittel im Haushalt.

3. Reform des WSE: Für einen bürgernahen und transparenten Wasserverband

Der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) braucht einen politischen Neustart. Wir setzen uns dafür ein, dass der Verband wieder zum Dienstleister für die Bürger wird und politische Entscheidungen nachvollziehbar getroffen werden:

  • Radikale Transparenz und politische Kontrolle: Wir fordern eine lückenlose Offenlegung der Entscheidungsprozesse innerhalb des WSE. Der Dialog mit Anwohnern und Kommunalpolitikern darf keine Alibi-Veranstaltung sein, sondern muss die Basis für eine effiziente und bürgerorientierte Verbandsführung bilden.
  • Infrastruktur-Offensive & Gerechtigkeit: Wir setzen uns für einen langfristigen Modernisierungsplan der Netze ein. Dabei kämpfen wir für eine gerechte Verteilung der Ressourcen: Die Versorgungssicherheit der Bürger und des lokalen Mittelstands muss Vorrang vor den Interessen von Großinvestoren haben.
  • Echte Bürgerbeteiligung stärken: Die Betroffenen müssen zu Beteiligten werden. Wir fordern verbindliche Mitspracherechte für Bürger in den Entscheidungsprozessen des Verbands, damit die Wasserpolitik nicht länger hinter verschlossenen Türen stattfindet.
  • Zukunftstechnologien nutzen: Wir unterstützen den Einsatz erneuerbarer Energien innerhalb der Verbandsinfrastruktur, um Betriebskosten stabil zu halten und die ökologische Bilanz der Wasserversorgung zu verbessern. Eine moderne Wasserwirtschaft muss energieautark und kosteneffizient arbeiten.

4. Kulturraum Strausberg: Identität bewahren – Tourismus mit Augenmaß

Kultur und Tourismus sind für uns keine bloßen Freizeitfaktoren, sondern die Seele unserer Stadt und ein wichtiger Wirtschaftszweig. Wir setzen uns politisch für eine Förderung ein, die unsere Traditionen ehrt und die Natur schützt:

  • Brauchtum und Tradition fördern: Wir fordern eine aktive Unterstützung und finanzielle Absicherung für traditionelle Feste und kulturelle Veranstaltungen. Regionale Identität muss im städtischen Veranstaltungskalender Vorrang haben – wir wollen das Vereinsleben und ehrenamtliche Kulturschaffende als Rückgrat unserer Gemeinschaft stärken.
  • Offensive für sanften Tourismus: Strausberg darf nicht zum Durchgangsort werden. Wir setzen uns für den massiven Ausbau und die Pflege der Rad- und Wanderwege sowie der historischen Sehenswürdigkeiten ein. Unser Ziel ist ein Qualitätstourismus, der im Einklang mit der Natur steht und die „Grüne Stadt am See“ erlebbar macht, ohne sie zu überlasten.
  • Wirtschaftsfaktor Kultur: Wir fordern eine engere politische Vernetzung von Gastronomie, Handel und Kulturschaffenden. Durch gezieltes Standortmarketing wollen wir Strausberg als das kulturelle Zentrum im märkischen Umland positionieren und die lokale Wertschöpfung erhöhen.
  • Nachhaltige Vermarktung unserer Heimat: Wir setzen uns für eine Tourismusstrategie ein, die konsequent auf Nachhaltigkeit und Naturschutz setzt. Strausberg soll als Vorzeigeregion für sanfte Naherholung etabliert werden – das schützt unsere Umwelt und sichert langfristig Arbeitsplätze vor Ort.

5. Lebenswertes Strausberg: Stabiles Wohnumfeld und soziale Sicherheit

Wohnen ist mehr als nur ein Dach über dem Kopf – es ist die Basis für eine funktionierende Gemeinschaft. Wir setzen uns für eine Stadtentwicklung ein, die das gewachsene Stadtbild schützt und gleichzeitig modernen Wohnraum für alle Generationen ermöglicht:

  • Bezahlbarer Wohnraum mit Augenmaß: Wir fordern eine vorausschauende Baupolitik, die bezahlbares Wohnen ermöglicht, ohne unsere Infrastruktur zu überlasten. Dabei setzen wir uns besonders für die Förderung von Wohneigentum für junge Familien und den Erhalt unserer märkischen Bau-Identität ein.
  • Qualität vor Nachverdichtung: Strausberg darf nicht zubetoniert werden! Wir kämpfen für den Erhalt und die Pflege unserer Grünflächen, Parks und Spielplätze. Ein stabiles Wohnumfeld braucht Luft zum Atmen und sichere Begegnungsorte in jedem Quartier.
  • Sicherheit und Zusammenhalt in den Quartieren: Wir fordern politische Konzepte, die die Sicherheit und Ordnung in unseren Wohngebieten stärken. Integration muss aktiv eingefordert und durch die Förderung lokaler Nachbarschaftshilfen und kultureller Angebote unterstützt werden – für ein Miteinander statt eines Nebeneinanders.
  • Standortattraktivität für Fachkräfte: Wir setzen uns für eine Stadtplanung ein, die Wohnen, Arbeiten und Leben verbindet. Nur wenn Strausberg durch ein stabiles Wohnumfeld attraktiv bleibt, können wir Fachkräfte langfristig binden und unsere lokale Wirtschaft stärken.